Aktuelles im Schuljahr 2017/18

Die Klasse 5f auf den Spuren der Steinzeit

In der Woche vor den Faschingsferien machte sich die Klasse 5f der Georg-Hummel-Mittelschule Moosburg auf zu einer Reise in längst vergangene Zeiten. Begleitet von der Klassenleiterin Frau Abstreiter und dem Geschichtslehrer Herrn Leicht ging es mit dem Bus in das Heimatmuseum nach Altdorf bei Landshut. Hier sollte der Frage nachgegangen werden, wie die Menschen der Steinzeit in unserem Heimatraum lebten.

Da das Thema bereits im Geschichtsunterricht behandelt wurde, konnten sich die Schüler mit vielen Informationen in das Gespräch mit der Archäologin Amira Adaileh einbringen.

Hier erfuhren sie, dass die Zeltwände von Menschen der Altsteinzeit aus Tierhäuten gefertigt wurden, sie als Nomaden umherziehen mussten und Mammuts mit Hilfe von Fallgruben jagten. In der Jungsteinzeit wurden die Menschen sesshaft und begannen Häuser zu bauen. Sie züchteten Schafe sowie Schweine und lernten, dass man aus Ton Gefäße formen konnte. Nach der Theorie durften die Schüler nun selbst tätig werden. Aufgeteilt in Gruppen galt es vier Stationen zu bearbeiten.

Bei der Ersten erlernten die Schüler, wie man in der Steinzeit Schmuck anfertigte. Dazu bekam jeder Schüler eine Muschel und einen spitzen Stein. Dieser wurde wie ein Bohrer verwendet, sodass ein Loch in der Muschel entstand. So konnten die Menschen in der Steinzeit Halsketten herstellen.

An der zweiten Station wurden Ledersäckchen mit Hilfe von echten Knochennadeln genäht. Dabei mussten die Nadeln sehr vorsichtig verwendet werden, da diese sehr teuer und schwierig herzu- stellen sind. Die Schüler mussten zuerst Löcher in das Leder stechen, um anschließend mit Nadel und Faden ein Säckchen zusammenzunähen.

Die Schüler an der dritten Station stellten selbst einen spitzen Stein her, der in der Jungsteinzeit als Werkzeug benutzt wurde.  Dabei wurde der Stein mit einem Horn oder einem anderen Stein so bearbeitet, dass eine Spitze entstand. 

Viel Spaß hatten die Schüler vor allem an der letzten Station, an der sie selbst mit Ton arbeiten durften. Sie formten mit viel Phantasie Figuren, die sie unter Verwendung von kleinen Holzstäbchen mit vielfältigen Mustern verzierten.

Im letzten Teil des Museumsbesuches konnten die im Unterricht bereits behandelten Gerätschaften eines Webstuhles und eines Steinbohrgerätes in der Realität betrachtet werden. Besonderes Interesse

erregten hier auch die steinzeitlichen Funde aus der Region Landshut in Form von Äxten, Kämmen und Tongefäßen.

Nach einem kurzweiligen Vormittag wurde noch ein Gruppenfoto gemacht und sich von der Museumsleitung, Amira Adaileh, verabschiedet. Mit den vielen neu gewonnenen Eindrücken aus der Alt- und Jungsteinzeit kehrte die Klasse 5f zurück in die Jetztzeit, nach Moosburg, wo pünktlich um 13.00 Uhr der Gong einen aufregenden Schultag beendete.

 

 

Text und Bilder: Florian Leicht 

Aurelia Jahnel (9Ma) belegt hervorragenden 3. Platz bei „Jugend forscht“!

Die 14-jährige Aurelia Jahnel aus Moosburg ist fasziniert vom Mpemba-Effekt - also ergründet sie, warum heißes Wasser mitunter schneller gefriert als kaltes. Ihre Hartnäckigkeit hat auch eine Jury überzeugt.

Sie ist gerade mal 14 Jahre alt und hat ein uraltes Rätsel gelöst, mit dem sich schon Aristoteles beschäftigt hatte. Aurelia Jahnel belegte mit ihrem Beweis des Mpemba-Effekts den dritten Platz beim Regionalwettbewerb München-Nord von "Jugend forscht". Die Neuntklässlerin aus Moosburg hatte das Phänomen zuvor im Fernsehen gesehen und sich gedacht, "das ist ja eigentlich unlogisch - und es ließ sie nicht mehr los.

Der Mpemba-Effekt, der 1963 von seinem Namensgeber, Erasto B. Mpemba wiederentdeckt wurde, beschreibt das Phänomen, dass heißes Wasser unter bestimmten Bedingungen schneller gefriert als kaltes. "Kaltes Wasser ist ja eigentlich näher an der Gefriertemperatur", sagt Aurelia und fand es deshalb umso interessanter, herauszufinden, warum heißes Wasser trotzdem schneller Eiskristalle bildet. Die Idee, damit bei "Jugend forscht" mitzumachen, entwickelte sich relativ schnell. Dieser Versuch war jedoch nicht ihre erste Teilnahme bei einem Wettbewerb. Bereits 2014 hatte sie für Jugend forscht" das Wachstum von Pflanzen unter verschiedenen Gegebenheiten beobachtet. Es überrascht also nicht, dass ihr Lieblingsfach in der Mittelschule "PCB" (Physik, Chemie, Biologie) ist.

Doch die ganze Prozedur war diesmal sowohl zeitaufwendig als auch nervenaufreibend für die Schülerin. "Zwischendurch gab es schon Momente, wo ich aufhören wollte, weil es nicht richtig geklappt hat", gibt sie zu. Dabei hatte sie alles genau geplant und gut durchdacht: die Wasserzirkulation in einzelnen Bechern durch regelmäßiges Umrühren unterbrechen und so einen Störeffekt erzeugen oder das Verdunsten der Flüssigkeit durch Frischhaltefolie aufzuhalten. "Wenn Wasser verdunstet, produziert es Kälte", erklärt die 14- Jährige, "das ist wie wenn einem warm ist und man ein nasses T-Shirt anzieht. Das ist dann auch angenehm kühl." Als sie für einen Versuch, alle fünf Minuten das Wasser in einem der Becher umrühren musste, machte ihr die Technik einen Strich durch die Rechnung: "Da hat dann der Kühlschrank den Geist aufzugeben", erzählt die Schülerin und lacht. "Auch meine Mutter war nicht so begeistert, dass wir fast ein Drittel von unserem Gefrierfach benutzt haben". Letztlich konnte sie aber alle Hindernisse überwinden und kam nach einem halben Jahr voller Versuche zu ihrem Ergebnis. Sie fand heraus, dass heißes Wasser schneller friert, weil es erstens schneller zirkuliert und zweitens mehr verdunstet. "Das ist voll interessant", schwärmt die junge Forscherin. Mit ihren fertigen Notizen machte sie sich Anfang Februar dann auf den Weg zum Wettbewerb. "Ich hatte dann meinen Stand mit drei Plakaten und habe gewartet, dass die Jury vorbeikommt. Als sie dann da waren, war ich total aufgeregt und durcheinander, weil sie angefangen haben, gleichzeitig zu reden, das hat mich verunsichert", erinnert sie sich. Überzeugen konnte Aurelia Jahnel trotzdem, sie wurde dafür mit dem dritten Platz, einem Preisgeld und einer Urkunde belohnt. "Ich habe nicht damit gerechnet, etwas zu gewinnen, aber gewünscht habe ich es mir schon", gibt die Schülerin lächelnd zu. Wenn sie mit ihrem Abschluss fertig ist, kann sie sich vorstellen, weiter im Bereich dieses Effekts zu forschen. "Das Wasser ist eines der größten Mysterien", weiß die 14-Jährige. Bleibt also noch viel Raum, um Neues über das Element zu entdecken.

 

Text: Paula Gerhardus, Moosburg

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/jugend-forscht-forschen-bis-der-kuehlschrank-streikt-1.3868985

 

 

Die Georg-Hummel-Mittelschule gratuliert ganz herzlich! Wir sind stolz auf dich Aurelia!!!!

Gruppen-Kompetenz-Training

Seit diesem Schuljahr gibt es an unserer Schule erstmalig ein Gruppen-Kompetenz-Training für acht SchülerInnen. Das Training findet einmal wöchentlich für 90 Minuten in der Schule statt und wird von der freiberuflichen Sozialpädagogin Martina Fremuth, zusammen mit der Jugendsozialarbeiterin Lena Weindl geleitet. Die Jugendlichen lernen in der Gruppe das Erarbeiten von Lösungsmethoden bei Spannungen und Konflikten, Methoden zur Deeskalation und das Eingehen neuer Kooperationen. Dazu wird u.a. mit Selbst- und Fremdreflexionsübungen, Rollenspielen und Entspannungsübungen gearbeitet.

Dank der finanziellen Unterstützung der Stiftungen „Weise Zukunft“, „MAK – Stiftung für benachteiligte Kinder“ und „Kleine Hilfe“ kann das Projekt im aktuellen Schuljahr kostenfrei für die SchülerInnen angeboten werden. Eine großzügige Spende der sozialen Begegnungsstätte „Tante Emma“ in Moosburg ermöglicht es uns, das Projekt auch im nächsten Schuljahr 2018/19 wieder anzubieten. Herzlichen Dank dafür!

 

 

Text und Bilder: Lena Weindl

Besuch der Alice Bendix Schule

Neun interessierte SchülerInnen der 8. und 9. Jahrgangsstufen besuchten am 16.01.2018 zusammen mit den Jugendsozialarbeitern Lena Weindl und Detlef Rüsch das Berufliche Schulzentrum Alice Bendix in München. Dort wurden ihnen von zwei Lehrerinnen der Schule die Ausbildung zum/zur Assistent/in für Ernährung und Versorgung und die Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Sozialbetreuer/in und Pflegefachhelfer/in vorgestellt. Nach der Vorstellung wurden sie von zwei Schülerinnen, die dort aktuell die Ausbildung zur Sozialbetreuerin machen, durch das Schulhaus geführt. Die beiden Schülerinnen erzählten, dass sie sich an der Schule sehr wohlfühlen. Das Schulklima sei super und besonders gut finden sie, dass es keinen Mathe Unterricht gibt. Für die Schüler der Georg-Hummel-Mittelschule war es ein interessanter Vormittag. Einige könnten es sich vorstellen, später eine Ausbildung dort zu machen, auch da sie dort die Möglichkeit haben nach zwei Jahren die Mittlere Reife ohne zusätzliche Prüfung zu erlangen.

Weitere Informationen zu der Schule und den angebotenen Ausbildungsberufen findet man auf deren Homepage unter http://www.bszanton.musin.de/ .

 

Text: Lena Weindl

 

Fotos: Lena Weindl,  Detlef Rüsch

Mittelschüler backten für die Moosburger Tafel

Kurz vor Weihnachten überlegten die Abschlussschüler der 10. Klassen, wie sie den Menschen in ihrer näheren Umgebung helfen können. Dabei kamen die Jugendlichen auf die Idee, den hilfsbedürftigen Menschen in Moosburg eine kleine Freude zu bereiten, indem sie Plätzchen für die Tafel herstellen. Mit Hilfe von Frau Bauer, der Lehrerin für Soziales, wurde der Gedanke in die Tat umgesetzt. Sie stellte mit einer Klasse die Teige her, die die Abschlussschüler mit ihren beiden Klassenleitern an einem Nachmittag zu verschiedenen Sorten verarbeiteten. So konnten insgesamt 30 Päckchen von den Weihnachtsbäckern übergeben werden. Die Organisatorin der Tafel, Frau Schmidbauer, bedankte sich bei den Schülern für die Spende. Außerdem informierte sie die beiden Schüler darüber, dass etwa 100 Familien auf die Hilfe der Tafel angewiesen sind. Vor allem dass 60 Kinder unter 14 Jahren bedürftig sind, beeindruckte die Jugendlichen. Nach dem Weihnachtsstress wird Frau Schmidbauer in die Schule kommen, um den beiden Klasseneinen detaillierten Eindruck von der Tafel zu geben.

 

 

Text und Bilder: Manfred Huber

Mittelschüler geben Smartphone-Nachhilfe!

Berichte: Moosburger Zeitung und Freisinger Tagblatt

Bilder von unserem Adventsgottesdienst

Startklar für Beziehung – „Tante Emma“ unterstützt Jugendliche

Das neue Projekt „WaageMut“ wurde kurz vor Weihnachten in den zwei 9. M-Zug-Klassen der Georg-Hummel-Mittelschule veranstaltet. Beim von der Jugendsozialarbeit organisierten Projekt „WaageMut“ ging es darum, dass Jugendliche Hilfe bekommen, was für eine gelungene, auch sexuelle Beziehung von Bedeutung ist. Die Aufklärung an sich fand schon in unterschiedlichen Programmen in der 5., 6. und 8. Klasse statt. Und so brauchte es nur eine Auffrischung der Kenntnisse, was für die Fruchtbarkeit von Frau und Mann von Bedeutung ist und welche Verhütungsmethoden es gibt. Hier waren auch die Referentin Rose Biese und der Referent Joshua Baumgartner erstaunt, was die Jugendlichen noch alles behalten hatten. Im Mittelpunkt der WaageMut- Workshops stand aber die Frage nach der gelebten partnerschaftlichen Beziehung. „Wie fängt man eine Beziehung an? Was ist hierbei besonders wichtig? Wie geht man mit unterschiedlichen Meinungen um? Was ist, wenn jemand eifersüchtig ist?“ Das waren nur ein paar der vielen Fragen, auf welche die Mädchen und Jungen gemeinsam Antworten fanden. Anhand einer Waage und einer Beziehungsleiter wurde erkundet, welchen Stellenwert was in einer Beziehung hat. „Da habe ich viel Neues erfahren!“, „Nun weiß ich, wie ich mich anders bei Meinungsverschiedenheiten verhalten kann!“, „Wichtig ist die Treue und Ehrlichkeit in einer Beziehung“ fassten die Mädchen und Jungen die Erfahrungen aus dem Workshop zusammen. Die beiden Klassen dankten für die so interessanten Vormittage, in denen sie auch gelernt haben, offen über Beziehung zu sprechen. Unterstützt wurden die Workshops durch eine großzügige Spende der noch jungen Moosburger Sozialen Begegnungsstätte „Tante Emma“.

 

Text: Vanessa Wackerbauer, Janine Wendtland, Fabian Wagner, Detlef Rüsch

 

Bilder: Detlef Rüsch, Kirsten Röseler

Kindergartenkinder zu Gast in der Schulküche

 

In der Weihnachtsbäckerei (unseren Schulküchen) zauberten wir, die Klassen 8Ma und 8Mb, viele kleine weihnachtliche Leckereien. Unterstützung bei der Zubereitung bekamen wir von den Kindern des anliegenden Kindergartens St. Pius.

Bevor wir jedoch losstarten konnten, zeigten wir den Kleinen erst einmal die Regeln zur Einhaltung der Hygiene, wie das Händewaschen oder das Anlegen einer Schürze.

Unter unserer Anleitung formten und verzierten die Kindergartenkinder anschließend leckere Plätzchen wie Engelsaugen, Honigkrater, Schoko-Crossies und viele weitere. Damit unsere Gäste die Plätzchen auch mit nach Hause nehmen konnten, gestalteten wir mit ihnen Papiertüten und füllten diese mit unseren selbstgemachten Plätzchen.

Uns hat das gemeinsame Backen eine Menge Spaß gemacht. Der Umgang mit den Kindern gefiel uns sehr gut und wir bekamen dadurch einen kleinen beruflichen Einblick in das Arbeiten mit Menschen.

 

 

Text und Bilder: Julia Wöhrl

Die Sieger im Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

6a: Michelle Unger

6b: Antonia Süß

6c: Selina Meier

6d: Niklas Huber

 

Bild: Andrea Rasthofer

Die Sieger im Fußballturnier 2017

8. Klassen besuchen Freisinger Berufetage

Das hat sich voll gelohnt!

Voller Einsatz für eine gute Aufklärung: in 8 Workshops erfuhren die Mädchen und Jungen der 5. Klassen Wesentliches über ihre Körper und die Veränderungen in der Pubertät.

„Es hat sich voll gelohnt!“ war die Reaktion eines Jungen, als er gefragt wurde, ob es was gebracht habe. Die vielen positiven Rückmeldungen der Mädchen und Jungen zeigten wieder einmal, dass das bewährte Projekt, das dieses Jahr am 14. und 15. November 2017 stattfand, bei den Jugendlichen ankommt. Dank der großzügigen Spende der Bürgermeisterin Anita Meinelt konnten die Jugendlichen sehr lebendig erfahren, wie sich die Körper verändern. Für die Mädchen gab es eine „Zyklusshow“, bei der das Zyklusgeschehen im Körper der Frau in sehr anschaulicher, mädchengerechter Weise mit einer wertschätzenden Sprache, farbenfrohen Materialien, bunten Tüchern, Musik und Spielen dargestellt wurde. Die Jungen schlüpften in einem Stationenspiel als Spezialagenten in die Rolle der Spermien und erfuhren die Vorgänge rund um die Fruchtbarkeit von Mann und Frau. 125 Jugendliche konnten so erreicht werden!

 

 

Text: Detlef Rüsch

Pubertät ist wenn man trotzdem lacht!

Mindestens jedes neunte Elternteil an der Moosburg Schule ist betroffen! Dies zeigte sich beim ersten Informationsabend zum Thema Pubertät, zu dem über 70 Eltern am 15. November gekommen waren. Die Familientherapeutin Heidi Schels stellte die wesentlichen Punkte der Veränderungen in der Pubertät heraus. Sie bezog sich dabei nicht nur auf die körperlichen Veränderungen, sondern zeigte auch, wie sich psychische Turbulenzen zeigen und insbesondere wie sich die Beziehungen zu den Eltern und zu Gleichaltrigen entwickeln.

Welche Aufgabe hat die Pubertät? Wann beginnt Sie? So fragte Heide Schels zu Beginn, ehe sie sehr kurzweilig und ausgesprochen humorvoll („Pubertät braucht Humor!“ – Sonst stehen sie die Zeit nicht gut durch!) aufzeigte, dass es immer darum gehe, den Jugendlichen Halt zu geben und zugleich auch loszulassen. Jugendliche Hormoneskapaden würden nicht durch den TÜV kommen. So hätten Jugendliche auch Probleme damit, zu planen, Prioritäten zu setzen, Konsequenzen abzuwägen und ihre Impulse zu unterdrücken. Forscher hätten herausgefunden, dass das Mitgefühl Jugendlicher um 20 % reduziert sei. Pubertät müsse dafür sorgen, dass die Generationen auseinander gehen und die Geschlechter zueinander finden. Interesse zeigen und zugleich Begrenzung geben, sei für den Umgang mit den unterschiedlichen Medien wichtig. Heidi Schels bezog die Eltern mit in ihren Vortrag ein und machte so auch deutlich, dass man tatsächlich nur gemeinsam „gut durch die Pubertät komme“. Einige Fragen der Elternschaft griff die Familientherapeutin besonders auf, wie z.B. „Wie schaut es mit der körperlichen Pflege meiner Jugendlichen aus?“ oder „Was ist der richtige Umgang mit den unterschiedlichen Suchtgefahren?“. Heidi Schels machte den Eltern Mut, dass das, was sie mit Liebe gesät haben, auch nach der Pubertät wieder aufblühe.

Und sie forderte die Zuhörerschaft auf: „Nehmen Sie von dem Abend die Sätze mit, die sie stärken!“

Eine zukünftige Stärkung bekam Heidi Schels von der Jugendsozialarbeit überreicht. Lena Weindl und Detlef Rüsch überreichten ihr passend zum Reformationsjahr „500 Jahre Martin Luthers Thesenanschlag“ eine Packung Reformationskaffee.

 

 

Text und Fotos: Detlef Rüsch

Rose Biese klärt zwei Dutzend Eltern auf

Im Rahmen der zum fünften Mal in Moosburg stattfindenden mfm-Workshops (mfm steht für my fertility matters = meine Fruchtbarkeit zählt) wurden gut 25 Eltern in einem sehr informativen Elternabend von Rose Biese am 26. Oktober über die Workshops informiert. Kurzweilig und sehr anschaulich erfuhren die Eltern, was ihre Kinder bei den Workshops erwartet. Während die Mädchen in einer Art „Zyklusshow“ über die Vorgänge in ihrem Körper in der Pubertät informiert werden, werden die Jungen als Agenten den Weg einer Spermie verfolgen. Rose Biese brachte jüngste Forschungsergebnisse in ihren Vortrag ein und konnte mit manch interessanten Zahlen aufwahrten. Selbst manche Eltern erfuhren Neues über die körperlichen Prozesse in der Pubertät und so wären gewiss manche auch dankbar gewesen, wenn ihnen selbst in ihrer Schulzeit solch wertvolle Informationen geliefert worden wären. Organisiert wurde das Projekt durch Lena Weindl und Detlef Rüsch von der Jugendsozialarbeit. Ein großes Dankeschön hierfür sprach ihnen Rektor Erich Golda aus, ebenso bedankte er sich bei der Bürgermeisterin für ihre große Unterstützung.

 

 

(Text: Detlef Rüsch, Foto: Lena Weindl)

7b besucht den Goglhof in Hörgertshausen

Am Freitag den 29. September durfte die Klasse 7b, zusammen mit ihrer PCB Lehrerin Frau Linz und ihrer Klassenlehrerin Frau Bernstein, den Goglhof in Hörgertshausen besuchen.

Kaum auf dem Hof angekommen, wurde der Klasse alles erklärt. Der Besitzer, Herr Schranner erzählte den Schüler, dass er insgesamt 30000 Hühner hat und damit Moosburg, Mauern und ein paar kleine Dörfer außenherum mit seinen Eiern versorgen kann. Die 30000 Hühner sind in drei Ställen untergebracht. Zwei Ställe sind reine Bodenhaltung und ein Stall mit 18000 Hühnern ist mit einem Freilauf ausgestattet. Genau diesen Stall schaute sich die Klasse genauer an. Unterstützt wird Herr Schranner bei seiner Arbeit von seinen Eltern und sieben weiteren Mitarbeitern.

Mitten unter den Hühnern stehend, wurde uns erklärt wie die Hühner brüten, wie viel sie fressen und noch vieles mehr.

èWusstet ihr, dass die Hühner aus dem Freien wieder freiwillig in ihren Stall gehen, wenn es dunkel wird und drinnen das Licht brennt?

èWusstet ihr, dass die Hühner gekennzeichnet werden, ob sie braune oder weiße Eier legen?

èWusstet ihr, dass wenn man zwischen 30000 Hühnern pfeift die Hühner ganz leise werden, weil sie meinen, dass ein Habicht kommt?

èWusstet ihr, dass es zwischen den ganzen Hühnern auch einen Hahn im Stall gibt?

èWusstet ihr, dass leider auch häufiger der Fuchs vorbeikommt und sich ein Huhn im Freien schnappt? Sogar im Stall war schon einmal ein Fuchs.

Voll automatisch werden die Eier dann weitergeleitet und nach Größen sortiert, bevor sie in den Verkauf kommen. Manche Eier müssen auch aussortiert werden, weil sie zu groß, zu krumm oder auch schon beschädigt sind.

Die Klasse 7b hatte einen sehr interessanten Vormittag auf dem Goglhof und ist sich sicher: Den Hühnern geht es dort wunderbar!

 

Text und Bilder: Bianca Bernstein

Die neuen Gesichter an der Mittelschule Moosburg

Wir dürfen auch in diesem Schuljahr wieder zahlreiche neue Lehrer an der Georg-Hummel-Mittelschule willkommen heißen. Wir wünschen allen eine schöne und erfolgreiche Zeit!!!