Aktuelles im Schuljahr 2017/18

Die Sieger im Fußballturnier 2017

8. Klassen besuchen Freisinger Berufetage

Das hat sich voll gelohnt!

Voller Einsatz für eine gute Aufklärung: in 8 Workshops erfuhren die Mädchen und Jungen der 5. Klassen Wesentliches über ihre Körper und die Veränderungen in der Pubertät.

„Es hat sich voll gelohnt!“ war die Reaktion eines Jungen, als er gefragt wurde, ob es was gebracht habe. Die vielen positiven Rückmeldungen der Mädchen und Jungen zeigten wieder einmal, dass das bewährte Projekt, das dieses Jahr am 14. und 15. November 2017 stattfand, bei den Jugendlichen ankommt. Dank der großzügigen Spende der Bürgermeisterin Anita Meinelt konnten die Jugendlichen sehr lebendig erfahren, wie sich die Körper verändern. Für die Mädchen gab es eine „Zyklusshow“, bei der das Zyklusgeschehen im Körper der Frau in sehr anschaulicher, mädchengerechter Weise mit einer wertschätzenden Sprache, farbenfrohen Materialien, bunten Tüchern, Musik und Spielen dargestellt wurde. Die Jungen schlüpften in einem Stationenspiel als Spezialagenten in die Rolle der Spermien und erfuhren die Vorgänge rund um die Fruchtbarkeit von Mann und Frau. 125 Jugendliche konnten so erreicht werden!

 

 

Text: Detlef Rüsch

Pubertät ist wenn man trotzdem lacht!

Mindestens jedes neunte Elternteil an der Moosburg Schule ist betroffen! Dies zeigte sich beim ersten Informationsabend zum Thema Pubertät, zu dem über 70 Eltern am 15. November gekommen waren. Die Familientherapeutin Heidi Schels stellte die wesentlichen Punkte der Veränderungen in der Pubertät heraus. Sie bezog sich dabei nicht nur auf die körperlichen Veränderungen, sondern zeigte auch, wie sich psychische Turbulenzen zeigen und insbesondere wie sich die Beziehungen zu den Eltern und zu Gleichaltrigen entwickeln.

Welche Aufgabe hat die Pubertät? Wann beginnt Sie? So fragte Heide Schels zu Beginn, ehe sie sehr kurzweilig und ausgesprochen humorvoll („Pubertät braucht Humor!“ – Sonst stehen sie die Zeit nicht gut durch!) aufzeigte, dass es immer darum gehe, den Jugendlichen Halt zu geben und zugleich auch loszulassen. Jugendliche Hormoneskapaden würden nicht durch den TÜV kommen. So hätten Jugendliche auch Probleme damit, zu planen, Prioritäten zu setzen, Konsequenzen abzuwägen und ihre Impulse zu unterdrücken. Forscher hätten herausgefunden, dass das Mitgefühl Jugendlicher um 20 % reduziert sei. Pubertät müsse dafür sorgen, dass die Generationen auseinander gehen und die Geschlechter zueinander finden. Interesse zeigen und zugleich Begrenzung geben, sei für den Umgang mit den unterschiedlichen Medien wichtig. Heidi Schels bezog die Eltern mit in ihren Vortrag ein und machte so auch deutlich, dass man tatsächlich nur gemeinsam „gut durch die Pubertät komme“. Einige Fragen der Elternschaft griff die Familientherapeutin besonders auf, wie z.B. „Wie schaut es mit der körperlichen Pflege meiner Jugendlichen aus?“ oder „Was ist der richtige Umgang mit den unterschiedlichen Suchtgefahren?“. Heidi Schels machte den Eltern Mut, dass das, was sie mit Liebe gesät haben, auch nach der Pubertät wieder aufblühe.

Und sie forderte die Zuhörerschaft auf: „Nehmen Sie von dem Abend die Sätze mit, die sie stärken!“

Eine zukünftige Stärkung bekam Heidi Schels von der Jugendsozialarbeit überreicht. Lena Weindl und Detlef Rüsch überreichten ihr passend zum Reformationsjahr „500 Jahre Martin Luthers Thesenanschlag“ eine Packung Reformationskaffee.

 

 

Text und Fotos: Detlef Rüsch

Rose Biese klärt zwei Dutzend Eltern auf

Im Rahmen der zum fünften Mal in Moosburg stattfindenden mfm-Workshops (mfm steht für my fertility matters = meine Fruchtbarkeit zählt) wurden gut 25 Eltern in einem sehr informativen Elternabend von Rose Biese am 26. Oktober über die Workshops informiert. Kurzweilig und sehr anschaulich erfuhren die Eltern, was ihre Kinder bei den Workshops erwartet. Während die Mädchen in einer Art „Zyklusshow“ über die Vorgänge in ihrem Körper in der Pubertät informiert werden, werden die Jungen als Agenten den Weg einer Spermie verfolgen. Rose Biese brachte jüngste Forschungsergebnisse in ihren Vortrag ein und konnte mit manch interessanten Zahlen aufwahrten. Selbst manche Eltern erfuhren Neues über die körperlichen Prozesse in der Pubertät und so wären gewiss manche auch dankbar gewesen, wenn ihnen selbst in ihrer Schulzeit solch wertvolle Informationen geliefert worden wären. Organisiert wurde das Projekt durch Lena Weindl und Detlef Rüsch von der Jugendsozialarbeit. Ein großes Dankeschön hierfür sprach ihnen Rektor Erich Golda aus, ebenso bedankte er sich bei der Bürgermeisterin für ihre große Unterstützung.

 

 

(Text: Detlef Rüsch, Foto: Lena Weindl)

7b besucht den Goglhof in Hörgertshausen

Am Freitag den 29. September durfte die Klasse 7b, zusammen mit ihrer PCB Lehrerin Frau Linz und ihrer Klassenlehrerin Frau Bernstein, den Goglhof in Hörgertshausen besuchen.

Kaum auf dem Hof angekommen, wurde der Klasse alles erklärt. Der Besitzer, Herr Schranner erzählte den Schüler, dass er insgesamt 30000 Hühner hat und damit Moosburg, Mauern und ein paar kleine Dörfer außenherum mit seinen Eiern versorgen kann. Die 30000 Hühner sind in drei Ställen untergebracht. Zwei Ställe sind reine Bodenhaltung und ein Stall mit 18000 Hühnern ist mit einem Freilauf ausgestattet. Genau diesen Stall schaute sich die Klasse genauer an. Unterstützt wird Herr Schranner bei seiner Arbeit von seinen Eltern und sieben weiteren Mitarbeitern.

Mitten unter den Hühnern stehend, wurde uns erklärt wie die Hühner brüten, wie viel sie fressen und noch vieles mehr.

èWusstet ihr, dass die Hühner aus dem Freien wieder freiwillig in ihren Stall gehen, wenn es dunkel wird und drinnen das Licht brennt?

èWusstet ihr, dass die Hühner gekennzeichnet werden, ob sie braune oder weiße Eier legen?

èWusstet ihr, dass wenn man zwischen 30000 Hühnern pfeift die Hühner ganz leise werden, weil sie meinen, dass ein Habicht kommt?

èWusstet ihr, dass es zwischen den ganzen Hühnern auch einen Hahn im Stall gibt?

èWusstet ihr, dass leider auch häufiger der Fuchs vorbeikommt und sich ein Huhn im Freien schnappt? Sogar im Stall war schon einmal ein Fuchs.

Voll automatisch werden die Eier dann weitergeleitet und nach Größen sortiert, bevor sie in den Verkauf kommen. Manche Eier müssen auch aussortiert werden, weil sie zu groß, zu krumm oder auch schon beschädigt sind.

Die Klasse 7b hatte einen sehr interessanten Vormittag auf dem Goglhof und ist sich sicher: Den Hühnern geht es dort wunderbar!

 

Text und Bilder: Bianca Bernstein

Die neuen Gesichter an der Mittelschule Moosburg

Wir dürfen auch in diesem Schuljahr wieder zahlreiche neue Lehrer an der Georg-Hummel-Mittelschule willkommen heißen. Wir wünschen allen eine schöne und erfolgreiche Zeit!!!