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Südafrika – Die Sonne scheint für alle gelb!
Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politisches Bildung 2010
Stolz sind wir auf unsere Wandzeitung und auf den 4. Platz beim Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten findet dieser Wettbewerb jedes Jahr statt und es gibt viele Preise zu gewinnen. Mehr als 3000 Klassen aus ganz Europa haben am Wettbewerb teilgenommen. Wir haben es geschafft und 500 € gewonnen. Im Laufe von vielen Wochen haben wir zusammen für den Schülerwettbewerb zum Thema „Südafrika- mehr als Fußball“, viele Informationen rund um das Land, seine Einwohner, die Lebensgewohnheiten gesammelt. Fleißig haben alle der Klasse 6e daran gearbeitet. Wir haben uns dann darauf geeinigt das Leben von zwei Jungen, die wir Ebrahim und Adam nannten, zu vergleichen. Beide Jungen sind Freunde und leben in einem Township in Kapstadt. (Ein Township ist ein Stadtviertel, in dem nur Arme und Schwarze wohnen.) Ebrahim wohnt in einem Steinhaus, hat ein eigenes Zimmer und im Haus gibt es auch eine Toilette, ein Bad und eine Küche. Er fährt jeden Tag mit dem Zug in eine Schule, in die auch weiße Schüler gehen. Dort gibt es Musikinstrumente, für jeden Schüler genügend Bücher und Schulmaterial. Sein Freund Adam dagegen geht in eine Township-Schule, da seine Eltern sehr arm sind und leider für ihn keine Schuluniform, Schulmaterial und eine Zugkarte kaufen können. Dort gibt es einen Raum mit einer Tafel und leider nicht genügend Stühle und Tische für alle Schüler. Adam geht aber gerne zur Schule, da seine Lehrerin immer so schöne Geschichten erzählt, denn Bücher gibt es ja nicht für alle. Am liebsten essen sie Milie Pap, einen Maisbrei. Bei Ebrahim gibt es dazu oft Gemüse und Fleisch. Adams Mutter kocht sein Lieblingsessen draußen auf einer Kochstelle vor ihrer Blechhütte, die sein Vater gebaut hat. Er isst gerne dazu frische Kräuter aus dem Garten, da sich die Familie Gemüse und Fleisch nur sehr selten leisten kann. Beide fühlen sich sehr wohl in ihrem Township und als Freunde spielen sie gerne zusammen Fußball, Ngoli (Wurfspiel mit Steinen) oder fahren Seifenkistenrennen mit selbst gebauten Autos. Das macht ihnen riesengroßen Spaß. Trotz ihrer Unterschiede sind die beiden Freunde sehr glücklich und genießen ihre Freizeit gerne zusammen.
Klasse 6e (Frau Dollinger)
AWT
Besuch bei der Bäckerei Grundner
Was ist der Unterschied zwischen Mamas Kuchen und dem aus der Konditorei?
In AWT haben wir uns mit den Arbeitsplatzmerkmalen und der Ergonomie am Arbeitsplatz beschäftigt. Nachdem wir als erstes herausgefunden haben, wie ein Kuchen zu Hause gebacken wird, stellte sich uns die Frage, wie das wohl in einer Bäckerei geschieht. Aus diesem Grund haben wir zusammen mit unserer Lehrerin Fr. Dollinger die Bäckerei und Konditorei Grundner in Moosburg besucht. Dort wurden wir von Herrn Grundner herzlich begrüßt. Er zeigte uns zuerst die Bachstube und das schönste daran war, dass wir selber Brezen drehen durften.
Danach sahen wir viele Maschinen, die es den Bäckern erlauben eine riesen Menge an Semmeln, Brezen und Broten ziemlich schnell herzustellen. Als nächstes durften wir auch noch die Konditorei erkunden. Dort beobachten wir, wie die Konditoren Kuchen, Gebäck und Pralinen herstellten.
Uns fiel sofort auf, dass jeder nur einen Teilschritt machte. Ein Arbeiter war zuständig den Teig herzustellen, der nächste verteilte die Teigmasse auf dem Backblech, danach wurde der Teig in einem riesen großen Ofen gebacken. Als er fertig war wurde von einem anderen Konditor die von ihm vorbereitete Buttercreme aufgestrichen und danach Verzierungen aufgespritzt. Besonders interessant war für uns, dass die Konditoren Hand in Hand arbeiteten und jeder an seinem Arbeitsplatz die nötigen Geräte bereit hatte.
So ging das ziemlich schnell, mehrere Kuchen zu backen.
Am Schluss der Besichtigung beantwortete Herr Grundner noch unsere Fragen und jeder von uns bekam eine leckere Pause geschenkt.
Dieser Unterrichtsgang machte uns viel Spaß und wir sind schon gespannt, wer aus der Klasse 6e einmal Bäcker wird, denn für viele war klar, dass will ich mal werden!
von der Klasse 6e (Tanja Dollinger)
Georg-Hummel-Mittelschule
Moosburg a.d. Isar
